Bausparkassen-Lounge 2019: Den digitalen Wandel als Chance begreifen.

08. April 2019

Im Rahmen der Finanzwoche 2019 beschäftigten sich Finanzexperten, Politiker und Wissenschaftler mit dem „Megatrend Digitalisierung“.

Bereits zum dritten Mal fand die Veranstaltung in der LBS Südwest in Stuttgart statt. Stefan Siebert, seit Beginn des Jahres Vorsitzender der ARGE und seit 1. April Vorstandsvorsitzender der LBS Landesbausparkasse Südwest, erklärte in seinem Vortrag die Vorteile des Bausparens als Instrument der Bildung von Eigenkapital im Hinblick auf einen Immobilienerwerb. Gerade in den heutigen Zeiten niedrigster Zinsen, hohen Preisen und beschränktem Angebot sei notwendiges Eigenkapital unabdingbar, um sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen zu können. Er unterstrich die Forderung der Branche der Bausparkassen an die Politik, möglichst zeitnah die beabsichtigte Verbesserung des Förderinstrumentes der Wohnungsbauprämie (WOP) auf den Weg zu bringen.

Im Grußwort der Landesregierung griff Tobias Wald MdL, wohnungsbau- und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg, diesen Impuls auf und betonte die in der aktuellen Situation auf den Wohnungsmärkten besonders ersichtliche Notwendigkeit wirksamer Förderinstrumente. Die Bildung von Wohneigentum werde auch in der Landeswohnraumförderung Baden-Württemberg wieder einen großen Stellenwert erhalten. Denn der Erwerb von Wohn-eigentum führe über dadurch frei werdende Mietwohnungen ebenfalls zu einer Entlastung des Mietwohnungsmarktes im Lande. In der Wohnraumallianz Baden-Württemberg arbeite man seit einigen Jahren mit vielen Interessensgruppen an der Verbesserung der Situation auf dem Wohnungsmarkt.

Anschließend zog die Hauptrednerin des Abends, Corinna Pommerening, die Gäste in das Span-nungsfeld zwischen neuen Technologien, neuen Wettbewerbern und regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Bankbetriebswirtin, selbständige Beraterin und Expertin für digitale Trend- und Zukunftsthemen im Finanzsektor weiß, dass Digitalisierung mehr ist, als nur die technologische Weiterentwicklung und deren Integration. Anhand von konkreten Beispielen erklärte sie, wie stark sich Märkte und klassische Geschäftsmodelle dadurch verändern würden. Sie stellte klar, dass Leadership und Organisationsentwicklung auf einen notwendigen Kurswechsel geprüft werden müssten, um Digitalisierung nachhaltig in Unternehmen verankern zu können. Das aktuelle Marktumfeld verlange kundenzentrierte Prozesse und agile Arbeitsweisen. Das Verständnis dieser Not-wendigkeiten und entsprechende Spielregeln würden Unternehmen nicht nur Wettbewerbsvorteile bringen, sondern auch auf einen neuen Erfolgskurs.

Abschließend lobte der Leiter von Stuttgart Financial, Dr. Marc Mehlhorn, die Zusammenarbeit mit der ARGE. Denn die vier großen Bausparkassen in Baden-Württemberg greifen das Thema Digitalisierung nicht nur in der Theorie auf, sondern setzen es auch in die Praxis um. Damit tragen sie zu mehr Innovationen am Finanzplatz Stuttgart bei.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen | Presseinformation am 05. April 2019

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